Mountainbike Fahrtechnik Teil 1
Die Fahrtechnik auf dem Mountainbike unterscheidet in vielen Dingen vom normalem Radfahren auf der Straße. Die Hauptgründe dafür sind man fährt halt nicht auf einem festen Untergrund sondern hat es in der Regel mit Waldboden, Matsch oder losen Geröll zu tun, im Gegensatz zum Straßenradsport, muss man seine Augen überall haben, schnell kann mal ein Stein oder Baumstamm vor einem auf dem Weg auftauchen dem ausgewichen werden muss oder der herunterhänge Ast eines Baumes kreuzt den Weg.
Vorausschauend fahren auf dem Mountainbike
Beim fahren auf dem Mountain Bike ist es von daher wichtig nicht nur den weiter entfernt liegenden Weg zu beobachten, sondern ständig einen Bereich von 1 bis 2 Metern vor dem eigenen Rad im Auge zu behalten. Gerade Anfängerinnen sind oftmals mehr mit dem Rad, MTB Bremsen oder MTB Schaltung beschäftigt, als dass sie die Strecke beobachten auf der sie fahren. Das gilt im übrigen nicht nur für den unübersichtlichen Trail, auch auf einer Wiese taucht so manches Maulwurfloch auf, in dem man schnell mit dem Vorderrad stecken bleiben kann, da geht es dann ab über den Lenker, zum Glück landet man da weich.
Ganz gefährlich wird die Geschichte auf der breiten geschotterten Waldabfahrt, wer da sein Mountain Bike nicht beherrscht und weiß wie er richtig auf dem Mountain Bike bremst, der erlebt an der ersten Kurve in die er zu schnell fährt sein blaues Wunder und geht im schlimmsten Fall die Böschung runter, aber die Bruchlandung auf einem geschottertem Feldweg ist auch nicht so spaßig.
Das wichtigste beim Fitnesstraining auf dem Mountainbike ist, dass sie immer wieder trainieren damit sie ihr Rad auch wirklich beherrschen. Gerade Anfängerinnen unterschätzen Situationen oft und überschätzen das eigene Fahrkönnen. Passen sie also ihre Geschwindigkeit dem Fahrkönnen an. Wenn sie ein Gelände nicht kennen, dann fahren sie lieber etwas langsamer.
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