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Fitnesstraining durchhalten

 

Jedes Jahr beginnen tausende von Freizeitsportlern voller Elan mit dem Training in ihrer Lieblingssportart. Sie sind der festen Überzeugung, dass dies der Einstieg in ein sportliches Dasein ist. Und ein paar Wochen später sind von den tausenden nur noch sehr wenige übrig, der große Rest hat das Fitnesstraining schon wieder aufgegeben. Was kann man tun, um diesmal zu den wenigen zu gehören, die dabei bleiben?

Wenn man es ernst meint mit der sportlichen Betätigung, dann sollte dem Ganzen eine längerfristige Planung vorangehen. Erstmal anfangen, der Rest findet sich dann schon, das funktioniert nur sehr selten.

Am besten erhält man sich seine Motivation über lange Zeit, indem man dafür sorgt, dass man immer wieder Erfolgserlebnisse hat. Erfolgserlebnisse sichert man sich, indem man sich realistische Ziele setzt und sie mit tatsächlich durchführbaren Methoden zu erreichen versucht.

 

fitnesstraining_durchhaltenTraining Ziele und Zwischenziele

Um langfristig dabei zu bleiben ist es wichtig, sich darüber klar zu werden, was man mit der sportlichen Betätigung erreichen möchte. Diffuse und viel zu hoch gesteckte Ziele verhindern Erfolge. Auch zu niedrig angesetzte Ziele lassen das Erfolgserlebnis ausbleiben.

Häufig angestrebte Ziele sind verbesserte Fitness, eine bessere Figur, ein geringeres Körpergewicht. Es ist sehr wichtig, diese Ziele zu präzisieren, wenn man dauerhaft durchhalten und dabei bleiben möchte. Bei sehr hoch gesteckten Zielen ist es außerdem wichtig, kurzfristig erreichbare Zwischenziele zu definieren. Für jedes einzelne Ziel sollte man sich überlegen, auf welchem Wege man es am besten erreichen kann und ob es mit den anderen Zielen vereinbar ist. So wird man es zum Beispiel schwer haben, wenn man gleichzeitig so schnell wie möglich abnehmen und dabei auch noch seine Fitness verbessern möchte. Miteinander unvereinbare Ziele führen zu Mißerfolgserlebnissen und damit schnell zum Aufgeben. Besser sind konkrete Ziele wie zum Beispiel: „Ich möchte erreichen, dass ich dreißig Minuten am Stück Joggen kann. Wenn ich das Ziel erreicht habe, dann möchte ich drei Kilo abnehmen“. Auf diese Weise ist klar erkennbar, wann ein Ziel erreicht ist und man kann sich selbst davon überzeugen, dass das Training sinnvoll ist.

 

Training Zeitplanung

Sport verbraucht Zeit, man sollte sich also überlegen, wie viel Zeit man wirklich erübrigen kann, und nicht nur diese Woche, sondern das ganze Jahr über. Auf was wird man verzichten, wenn die Zeit knapp wird? Welche Verpflichtungen sind wichtiger, welche kann man zurückstellen? Welche Termine lassen sich regelmäßig fürs Training freihalten? Dabei sollte man auch bedenken, dass es nicht sinnvoll ist, sich vollständig zu verplanen. Etwas freie Zeit, in der man auch mal einfach nur auf dem Sofa oder in der Sonne sitzt, braucht jeder. Um langfristig Enttäuschungen zu vermeiden, ist es also sinnvoll, seine sportlichen Ziele so zu wählen, dass sie mit der verfügbaren Zeit erreicht werden können. Wer also nur zwei Stunden Zeit in der Woche hat, sollte sich besser nicht vornehmen, einen Marathon zu laufen.

 

Trainingsplanung

Viele Freizeitsportler lassen sich ihre Trainingsintensität von einer Pulsuhr vorgeben. Das ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn die individuelle anaerobe Schwelle beziehungsweise zumindest die maximale Herzfrequenz bekannt ist. Schätzungen durch Formeln können zu stark abweichenden Resultaten und damit zu ständiger Über- oder auch Unterforderung führen. Beides verhindert einen angemessenen Trainingsfortschritt, was schnell zu der Überzeugung führen kann, dass das Training sowieso nichts bringt.

 

Umgang mit Schwierigkeiten und Mißerfolgen

Es lässt sich nicht vermeiden, dass ab und an Schwierigkeiten auftreten oder Ziele nicht so erreicht werden, wie man sich das vorgestellt hat. Wenn zum Beispiel beim Training ständig die Füße weh tun, dann ist es kein Wunder, wenn man nach kurzer Zeit keine Lust mehr hat. Schmerzende Füße sind aber kein Schicksal, sondern man kann etwas dagegen tun. Egal welcher Art die Schwierigkeiten sind, fast immer lässt sich Abhilfe finden, wenn man dem Problem auf den Grund geht. Und ein Problem gelöst zu haben, ist schon wieder ein Erfolg. Das muss man sich nur klarmachen, dann stellt sich mit der Zeit die Überzeugung ein, dass man mit dem entsprechenden Fitnesstraining alle seine Ziele erreichen kann. Das ist die beste Fitness Motivation, immer weiter durchzuhalten und weiter zu trainieren.