Mountain Bike das Rad
Bei der Wahl des Mountain Bikes, vor allem welche Technik für das Mountain Bike besser ist, scheiden sich die Geister. Wenn man in ein Radsport Geschäft geht, ist das Angebot derartig umfangreich, da wird man schier erschlagen. Gerade Einsteigerinnen in den Mountain Bikesport lassen sich oft auch von der Optik der Räder beeindrucken, die zum Teil extrem futuristisch aussehen und schicke Farben haben. Aber die Optik beim Mountainbike sollte wirklich an zweiter Stelle kommen, die Funktion und Haltbarkeit ist einfach deutlich wichtiger. Klar will man eine gute Figur auf dem Mountainbike machen, die MTB-Kleidung ist schon vom feinsten gewählt, da muss das Mountainbike auch zu passen. Nur das nützt alles nichts wenn das Mountain Bike zu groß ist für mich und ich beim ersten uphill mit den Füßen nicht auf den Boden komme, dann geht es ganz schnell mal die Böschung runter.
Information ist von daher auch beim Fitnessgerät Mountain Bike bereits vor dem Kauf wichtig. Gut ist auch der Besuch eines speziellen Mountainbike Fachgeschäfts. Die Verkäufer sind oft selber ambitionierte Mountainbike Fahrer und können einen mit Tipps versorgen. Diese Fachgeschäfte stellen auch oft Räder zur Verfügung die man sich mieten kann, das ist natürlich optimal dann kann man sein Fahrrad sofort mal im Gelände ausprobieren und sehen wie man damit zu Recht kommt.
Welches Mointainbike ist richtig
Einsteigerinnen in den Mountainbike Sport haben das Problem, dass sie eigentlich nicht so richtig wissen wo die Reise hingeht. Ich kann mich noch erinnern, als ich mein erstes Mountain Bike geholt habe, davor habe ich das Radfahren ausschließlich auf der Straße oder asphaltierten Wegen betrieben. Da wurde dann in irgendeiner Zeitschrift ein günstiges Mountainbike angeboten, dass mir auch noch gut gefiel und schon habe ich zugeschlagen.
Den Drahtesel als Mountain Bike zu bezeichnen ist unter heutigen Gesichtspunkten schon fast eine Zumutung, damals dachte ich, dass ich Top ausgerüstet bin. Für normale Waldwege möglichst noch geschottert, war das Rad auch halbwegs ausreichend, sobald es aber auf einen Trail oder ein Wurzelstrecke ging, womöglich noch steil runter oder rauf, hatte der Spass ein Ende. Das Bike war total schwer, die Bremsen funktionierten nur leidlich, bei jedem Schaltvorgang rasselte die Kette oder Sprang gleich ab, meistens war es kaum möglich genau den Gang zu treffen den man haben wollte.
Das „Mountainbike" steht heute im Keller und staubt vor sich hin. Suchen sie sich also ein Rad aus, das auch den Anforderungen die sie haben entspricht. Nach oben sind da natürlich keine Grenzen gesetzt. Für ein High End Mountain Bike kann man ohne Probleme auch 5000€ ausgeben. Wer aber nur auf normalen Waldwegen fährt und vielleicht hin und wieder mal einen Trail, der ist auch mit einem ungefederten Mountain Bike mit guten Komponenten, bei Schaltung und Bremsen, sowie einer soliden Verarbeitung gut bedient.
Ausstattung des Mountain Bikes
Der Rahmen des Mountain Bikes sollte in keinem Fall zu groß gewählt werden. Die Fahrrad Hersteller haben mittlerweile auch erkannt, dass Frauen das Mountain Bike für ihr Fitnesstraining entdecken und bieten entsprechend kleine Rahmen. Sollten sie sehr klein sein, kann man auch auf einen jugend Rahmen ausweichen. Der Sattel ist etwas worauf man unter Umständen auf einer langen Mountainbike Tour einige Stunden sitzt, von daher auf jeden Fall einen für Frauen entsprechend ergonomisch geformten Sattel wählen, der ist in der Sitzauflage etwas breiter. Auf keinen Fall diese gefederten breiten Sessel wählen, die mögen ja bequem aussehen, haben aber auf einem Sportgerät wie dem Mountain Bike nichts verloren.
Das Mountainbike sollte bei allen teilen die mal eben entfernt werden müssen über Schnellspanner verfügen, das trifft vor allem auf die Sattelstütze zu, die bei einer steilen Abfahrt auch schon mal versenkt werden muss, damit das Gewicht möglichst weit nach hinten verlagert werden kann.
Die Bremsen sind mit das wichtigste auf dem Mountain Bike, wir werden darauf noch näher im Artikel Mountaim Bike Fahrtechnik eingehen. Bloss nicht an den Bremsen sparen. Die Hersteller bieten auch MTB Bremsen im mittleren Preissegment an, die reichen für den Freizeitsport völlig aus. Extrem Biker greifen eh zur Scheibenbremse. In jedem Fall müssen die Bremsen leicht und präzise funktionieren. Bereits beim ersten steilen downhill, werden sie ihren Bremsen dankbar sein. Ähnliches trifft auch auf die Schaltung beim Mountain Bike zu.
Mountainbike Fully oder nicht das ist die Frage
Hier kommt der Punkt wo sich die Geister nun wirklich scheiden. Unter einem Fully versteht man ein Mountainbike das vorne und hinten gefedert ist. Das ist zwar deutlich angenehmer zu fahren, vor allem wenn Wurzeln kleinere Äste und Steine auf dem Weg sind, hat aber eben auch Nachteile. Meistens sind die Fullys etwas schwerer, als Bikes ohne Federung oder nur mit einer Vordergabelfeder. Will man ein sehr leichtes Fully sein eignen nennen muss man tief in die Tasche greifen.
Wer das richtige Moutainbike für sich gefunden hat wird viel Spass an seinem Fitnesssport haben
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