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Richtige Ernährung nach dem Sport besonders wichtig

 

Wer durch Sport und Fitness seine Muskeln fordert, der sollte besonders nach den Leibesübungen darauf achten, welche Nahrungsmittel er zu sich nimmt. Müsli soll gut dabei helfen, dass die Muskeln sich wieder regenerieren können.

 

Eine Studie, die erst kürzlich in Texas (USA) durchgeführt wurde, hat ergeben, dass Müsli sehr gut nach dem Sport ist. Warum ist das so?  Eine ausgewogene und ausreichende Ernährung ist sowohl vor dem Sport als auch hinterher sehr wichtig. Vor allem in den ersten beiden Stunden nach dem Sport brauchen die Muskeln gute Kohlehydrate, um sich regenerieren zu können. So ist gewährleistet, dass die Leistungsfähigkeit konstant bleibt. Dafür ist ein hochwertiges Müsli besser, als vorgefertigte Powernahrung.

 

Studie testete Müsli und Powernahrung an Radsportlern

 

Für die US-Studie wurden für diese Erkenntnis Radsportler untersucht. Die wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Radler mussten ein Training absolvieren. Anschließend nahm die eine nach dem Sport industriegefertigte Powernahrung zu sich und die andere aß Müsli. Anschließend wurde bei beiden Gruppen Blut abgenommen und die Blutwerte gemessen. Mit dem Ergebnis: Die Werte waren vergleichbar gut, die Müsli-Esser hatten sogar teilweise bessere Werte. Wer allerdings sehr hart trainieren muss, dem raten Ernährungsexperten dazu trotzdem dazu weiterhin auf die Spezial-Power-Drinks zu setzen, denn die sind besser verdaulich als das Müsli, wenn man große Mengen an Kohlehydrat benötigt. Doch Vorsicht, denn zu viele künstliche Vitamine können die positive Wirkung des Sports  wieder zunichte machen. Das fanden Forscher der Uni Jena heraus. Der Leiter der Studie, Dr. Michael Ristow, warnt deshalb davor, zusätzlich künstliche Antioxidantien (vor allem Vitamin E oder Vitamin C) zu sich zu nehmen. Denn die künstlichen Stoffe senkten bei den Probanden der Studie die natürliche Abwehr und bei einigen war die Regulation des Insulinhaushalts sogar schlechter - und das fördert das Risiko an Diabetes zu erkranken.